You are here

Laudatio

Laudatio auf Leonie Reineke, Preisträgerin des Jahres 2018 – Von Stefan Fricke (hr2-kultur)

Stefan Fricke. Laudator und Juryvorsitzender. (hr2-kultur)

Laudatio auf Leonie Reineke – anlässlich der Vergabe des Reinhard-Schulz-Preises 2018 im Rahmen der Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt am 22. Juli 2018

Guten Morgen meine Damen und Herren, liebe Leonie,

Jahrgang: 

Laudatio auf Theresa Beyer, Preisträgerin des Jahres 2016 – Von Peter Hagmann (NZZ)

Laudator Peter Hagmann (NZZ) bei der Preisverleihung 2016. Foto: Hufner

Wenn man in die Sendung einsteigt, meine Damen und Herren, wenn man, liebe Theresa Beyer, in Ihren Beitrag über Louis Andriessen einsteigt, wie er früh in diesem Jahr vom Deutschschweizer Rundfunk ausgestrahlt wurde, wird man akustisch auf einen Spaziergang mitgenommen. Man begleitet Sie, die Autorin, auf Ihrem Weg zum Atelier des Komponisten in Amsterdam.

Jahrgang: 

Laudatio auf Benedikt Leßmann, Preisträger der Jahres 2014 – Von Peter Hagmann (NZZ)

Peter Hagmann bei seiner Laudatio. Foto: Petra Basche

Peter Hagmann (NZZ), Jury-Vorsitzender des Reinhard-Schulz-Preises für zeitgenössische Musikpublizistik, hielt anläßlich der Verleihung 2014 an Benedikt Leßmann folgende Laudatio.

Jahrgang: 

Laudatio Wolf Loeckle

Wolf Loeckle bei seiner Laudatio. Foto: Petra Basche (HuPe-kollektiv)

Wenn einer weiß, dass er nichts falsch machen darf, flacht die Intensität der Interpretation unausweichlich ab. Geht ein Gutteil der Konzentration doch in den Perfektionswahn. Früher waren die Menschen in solchen Zusammenhängen durchaus milder... Der Druck, den die Marke perfekt und fehlerfrei auslöst, vorgegeben von der perfekten Studioproduktion - vor Augen und Ohren der Techniker - setzt Maßstäbe. Den Kontrast bietet das direkte Konzert in frontaler Begegnung mit dem Publikum. Und da wie dort werden Stress-Hornone produziert. Das Live-Konzert leidet darunter. Denn der Perfektionswahn des CD-Zeitalters überhört ja kei-nen noch so kleinen Fehler. Die heutige Ausprägung des Konzert-betriebs, so wie sie in ihrer Vermarktung und Aufbereitung mit Print-Produkten und Audio-Ansagen aus früheren Zeiten auf uns kam, erlebt sich aktuell im Wahn der allerorten ausufernden Trimedialität. Diese aktuelle Realität der Künstler-Beobachtung durch die Medien – fast schon aus der Schlüssellochperspektive - lässt Spontaneität und musikalische Intensität abflachen. Die Angst vor Fehlern schiebt sich vor die musikalische Kraft. Das lässt sich im Vergleich zwischen dem direkten Konzert und der technischen Reproduktion desselben durchaus konstatieren. Braucht es dafür den Musikkritiker?

Jahrgang: 
Subscribe to RSS - Laudatio