Partner

Gesellschaft für Neue Musik

Gesellschaft für Neue Musik

Die deutsche Sektion der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik ist der Dachverband für Institutionen wie Vereine, Regionalgesellschaften, Verlage und Rundfunkanstalten ebenso wie für Veranstalter/innen, Komponist/innen, Interpret/innen und Journalist/innen der Neuen Musik in Deutschland. Die GNM setzt sich für die Vermittlung der Neuen Musik auf allen Ebenen ein.

Sie unterstützt den Reinhard-Schulz-Preis 2016 durch die Bereitstellung des Preisgeldes.

Internationales Musikinstitut Darmstadt

Internationales Musikinstitut Darmstadt

Veranstalter und Netzwerk, Dokumentations- und Informationszentrum, Schaltstelle und Impulsgeber für die zeitgenössische Musik seit 1946 – das ist das Internationale Musikinstitut Darmstadt (IMD). Mit seinen Internationalen Ferienkursen für Neue Musik (seit 1946), seinem Archiv und seiner Bibliothek schreibt das IMD in einem beständigen Wechselspiel von erfinden, aufführen, hören, reflektieren und fixieren auf einzigartige Weise Musik- und Kulturgeschichte fort und macht sie greifbar.

Die Darmstädter Ferienkurse sind ein Treffpunkt von Musikschaffenden und -interessierten. Hier wird Kreativität beflügelt, Ideen werden weiter getragen und künstlerische Positionen diskutiert; sie bieten Raum für den Austausch zwischen den Kulturen, zwischen künstlerischem Nachwuchs, international renommierten Komponisten, Interpreten und Wissenschaftlern.

In diesem Umfeld findet der Reinhard Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik einen guten Nährboden. Mit der zweiten Ausschreibung dieses Preises, der im Rahmen der 47. Darmstädter Ferienkurse verliehen werden soll, richtet das IMD neben dem Kranichsteiner Musikpreis für Komposition und Interpretation einen weiteren wichtigen Preis aus. Die Ferienkurse waren immer schon auch Ort der Reflexion, die eng ans Schreiben über das Neue in der Musik gekoppelt ist – angefangen mit Adornos Wirken in den 1950er Jahren über das Engagement von Rudolf Stephan und Carl Dahlhaus bis in die aktuelle Gegenwart hinein. Seit 2010 wird zudem mit der „Schreibwerkstatt“ bei den Ferienkursen ein Format angeboten, das sich erstmals überhaupt ausschliesslich dem Schreiben von Texten und Produzieren  von Rundfunk- oder Blog-Beiträgen im Bereich der zeitgenössischen Musik widmet. Der oder die Reinhard-Schulz-Preisträger/in 2014 wird somit vielfältige Möglichkeiten haben, sich in das Geschehen der Darmstädter Ferienkurse einzubringen und dieses internationale Netzwerk zu nutzen.

Förderverein des IMD

Die Freunde und Förderer des Internationalen Musikinstituts Darmstadt e.V. unterstützen den „Reinhard Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik“ durch die Bereitstellung der finanziellen Mittel und die Ausrichtung der Preisverleihungen. Sie kooperieren projektbegleitend mit dem IMD und manifestieren mit ihrer Partnerschaft ihr Engagement für die Belange der Publizistik zur neuen Musik.

BR-KLASSIK

BR-KLASSIK

Kritisch und inspirierend über Neue Musik zu schreiben erfordert spezielle Kompetenzen. Als Partner des Reinhard-Schulz-Preises zur Förderung zeitgenössischer Musikpublizistik wird der Bayerische Rundfunk im Hörfunkprogramm BR Klassik über die Verleihung des Preises berichten und dem/der PreisträgerIn die Möglichkeit geben, ein Feature zu gestalten.

SWR2

SWR2

SWR2 JetztMusik beauftragt den Preisträger des Reinhard-Schulz-Preises mit einem aktuellen Beitrag zum vierteljährlichen JetztMusik Magazin in SWR2.

Darüberhinaus kann in Absprache mit der Redaktion auch ein längeres Radiofeature zu Personen oder Themen der zeitgenössischen Musik entstehen, das im SWR produziert und gesendet wird.

hr2-kultur (Redaktion Neue Musik)

hr2-kultur (Redaktion Neue Musik)Die Redaktion Neue Musik/Klangkunst des Hessischen Rundfunks (hr2-kultur) ist Partner des Reinhard-Schulz-Preises 2016. Der Preisträger wird in enger Zusammenarbeit mit der Fachredaktion einen Sendebeitrag zu einem Thema der Neuen Musik bzw. der radiophonen Klangkunst entwickeln und realisieren.

neue musikzeitung

neue musikzeitungMit ihrer Beteiligung am „Reinhard Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik“ verfolgt die Redaktion der neuen musikzeitung (nmz) zwei Ziele.

Wir wollen die Erinnerung an einen Freund und Kollegen wach halten, der jahrzehntelang die nmz mitgestaltet hat und für ihre Kompetenz im Bereich Neuer Musik maßgeblich verantwortlich war.

Und wir wollen junge Musikjournalisten fördern, die für die Belange der neuen Musik eintreten. Dieses soll durch die publizistische Begleitung des Preises geschehen, und auch dadurch, dass die neue musikzeitung den Preisträgern die Möglichkeit zur Publikation ihrer Arbeiten bietet.

Neue Zeitschrift für Musik

Neue Zeitschrift für MusikFachkompetenz sowie Sicherheit und Unabhängigkeit im ästhetischen Urteil sind Merkmale guten Schreibens über Musik. Die Neue Zeitschrift für Musik, die diesen Werten in der Tradition Robert Schumanns verpflichtet ist, wird den PreisträgerInnen des Reinhard-Schulz-Preises zur Förderung zeitgenössischer Musikpublizistik eine Plattform bieten.

MusikTexte

MusikTexteJungen Autoren ein Forum zu bieten, war stets Anliegen der MusikTexte. Träger des Reinhard-Schulz-Preises sind daher eingeladen, in der Zeitschrift einen ihren Interessensgebieten und Arbeitsschwerpunkten entsprechenden kleineren oder größeren Text zu veröffentlichen. Weitere Mitarbeit, auch redaktioneller Art, ist ebenfalls möglich.

Positionen. Texte zur aktuellen Musik

Positionen. Texte zur aktuellen MusikSeit vielen Jahren finden Studierende, Absolventen und angehende Musikjournalisten in der Zeitschrift Positionen ein offenes Forum zur – oft erstmaligen – Veröffentlichung eigener Texte. Veröffentlichung aber heißt redaktionelle Betreuung, also kritische inhaltliche und sprachliche Besprechung ihrer Texte – quasi Schreibwerkstatt im Einzelunterricht. In den letzten Jahren hat sich diese sporadische Zusammenarbeit mit jungen Autoren auf Wunsch von Studierenden der Humboldt-Universität Berlin zu jeweils halbjährlichen Praktika ausgedehnt. Dadurch konnte der Tätigkeits-Radius erheblich erweitert werden. Die Praktikanten erhalten Einblick in die alltägliche Zeitungsarbeit wie auch in den abwechslungsreichen Beruf des Musikjournalismus, vom korrekten Verfassen von Anschreiben, über Autoren-Planung, Anzeigen-Akquise, Korrekturlesen, Redigieren, redaktionelle Betreuung von Texten, Besuch von Pressekonferenzen, Konzerten und Festivals, Führen von Interviews, Schreiben von extra beauftragten Texten u. a. m. Gleichsam nebenbei lernen sie die neue Musik „von unten“, ihrer Organisationsstruktur her kennen, können Kontakte zu Komponisten, Veranstaltern, Ensembles, Verlagen etc. knüpfen. Veröffentlichungen wie auch solcherart von Praktika steht auch dem Preisträger/der Preisträgerin des Reinhard-Schulz-Preises offen.

Münchener Kammerorchester

Dass ein Preis für junge Musikkritiker nach Reinhard Schulz benannt wird, liegt nur zu nahe. Wie wenige Zeitgenossen war Schulz in der Lage, musikalisches Erleben in Sprache zu übersetzen – wer seine Kritiken und Schriften liest oder seine Rundfunksendungen nachhört, begegnet nicht nur einem scharfen, mit größter Redlichkeit und Kenntnis begründeten Urteil, sondern auch einer poetischen Sprache, die viele seiner Kritiken weit über das Niveau des heutigen Tagesjournalismus erhebt. Für Komponisten und Interpreten war Reinhard Schulz ein wichtiges Gegenüber, auch eine weithin hoch geschätzte kritische Instanz, dem Publikum bereitete er den Weg zu einem intellektuellen wie emotionalen Verstehen klassischer Musik.

Das Münchener Kammerorchester möchte mit seinem Engagement für den „Reinhard-Schulz-Kritikerpreis“ dazu beitragen, dass dieser Anspruch an Musikkritik weitergetragen wird. Die Preisträger sollen die Möglichkeit erhalten, Beiträge für Programmhefte und Publikationen des MKO zu verfassen oder Konzerteinführungen – auch im Austausch mit den Musikern – zu gestalten.

Lucerne Festival

Lucerne FestivalReinhard Schulz war ein Kämpfer für die Belange der Neuen Musik. Er kannte sich dort hervorragend aus, war immer neugierig auf Neues. Mit kritischem Denken durchdrang er die Materie und schrieb darüber hochkarätige Texte. Diese Form der Begleitung fehlt, das spüren, glaube ich, alle, die mit ihm zu tun hatten.

LUCERNE FESTIVAL, das sich ein ebensolches Engagement für die Zeitgenössische Musik auf seine Fahnen geschrieben hat, unterstützt den „Reinhard Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik“. Der Preis fördert qualitätsvollen musikpublizistischen Nachwuchs, damit die kritische fundierte Begleitung des Zeitgenössischen Musikschaffens nicht verwaist und zu einer Leerstelle wird.

Mark Sattler, LUCERNE FESTIVAL

Klangspuren Schwaz Tirol

Klangspuren Schwaz TirolMusikkritik als fein entwickeltes Handwerk, das Substanz und Erlebnisstärke von Musik verbal nachvollziehbar macht, braucht es mehr denn je.

Reinhard Schulz – den Klangspuren über viele Jahre hinweg verbunden – stand für einen solchen Begriff von Musikrezeption; seiner Erinnerung gilt die Teilnahme der Klangspuren am Projekt des REINHARD SCHULZ – Preises.

Die Klangspuren werden den Preisträger/die Preisträgerin für einen Kurzaufenthalt zum Festival einladen und mit 2 Essays für das eigene Programmbuch beauftragen.

Staatsoper Stuttgart

Staatsoper StuttgartIn der tagesaktuellen Musikpublizistik stellen Opernaufführungen einen wesentlichen Bezugspunkt dar. Das Gesamtkunstwerk „Oper“ fordert den Publizisten jedoch nicht nur in seiner spezifischen Gabe zur Beschreibung und Bewertung von Musik, sondern auch sein Darstellungs- und Analysevermögen hinsichtlich ihrer Wechselwirkung mit anderen Künsten.

Der Opernbetrieb ist immer wieder auf die Vermittlungsgabe talentierter Publizisten angewiesen, sei es auf der einen Seite durch die kritische Auseinandersetzung mit seinen Produktionen in journalistischen Medien oder auch auf der anderen Seite durch Beiträge verschiedenster Art in Programmheften.

Die Oper Stuttgart möchte als Partner des Reinhard-Schulz-Preises zur Förderung zeitgenössischer Musikpublizistik beitragen, indem sie dem Preisträger einen Schreibauftrag erteilen wird, der die Beschäftigung mit dieser ältesten „Multimedia-Kunst“ voraussetzt und ermöglicht.

Landesmusikrat Thüringen

Landesmusikrat ThüringenDer Landesmusikrat Thüringen lädt den Gewinner des „Reinhard Schulz-Preises“ ein, seine Jugendprojekte im Bereich der zeitgenössischen Musik und die angestrebte Vernetzung kennenzulernen und für die Fachpresse zu reflektieren. Im Oktober 2012 findet der Workshop „Jugend komponiert“ mit renommierten Komponisten aus Thüringen sowie eine Probenphase des Landesjugendensembles Neue Musik unter der Leitung von Juri Lebedev in der Landesmusikakademie statt. Zeitgleich veranstaltet der Deutsche Komponistenverband ein Konzert im Rahmen der Konzertreihe „Klangnetz Thüringen“. Des weiteren bieten die Weimarer Frühjahrstage Zeitgenössischer Musik 2013 an, das Festival zu besuchen und bei der Pressearbeit regional und überregional zu unterstützen.