Reinhard-Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik

Zu allen Zeiten bedurfte und bedarf die Neue Musik der sensiblen Aufmerksamkeit. Gerade ihre historisch nicht abgesicherten Werke, die erst wenige Jahrzehnte oder Jahre alt sind, manchmal sogar noch jünger, brauchen die Beobachtung, Begleitung und Beurteilung durch sprachliche Reflexionen und verbale Darstellungen. Neugierige Leser und Hörer möchten und erwarten erste, umsichtige Einschätzungswerte, zudem auch tiefer gehende Betrachtungen zum gegenwärtigen Musikgeschehen. Vermittlung und Kritik aus den Federn und Mündern von Musikjournalisten sind hierfür unentbehrlich, können viele Fragen klären und einiges aufklären.

Der Reinhard Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik fördert junge Musikschriftsteller/innen und Musikkritiker/innen, die sich intensiv mit der Neuen Musik beschäftigen und in den Medien darüber berichten.

Der Preis ist dem Andenken des Musikjournalisten und Musikwissenschaftlers Reinhard Schulz (1950-2009) gewidmet.

Ausgabe 2016

Reinhard Schulz-Preis 2016 für zeitgenössische Musikpublizistik geht an Theresa Beyer

Theresa Beyer

Dr. Thomas Schäfer, Direktor des Internationalen Musikinstituts Darmstadt (IMD) und künstlerischer Leiter der Darmstädter Ferienkurse, gab heute die Jury-Entscheidung für den Reinhard Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik 2016 bekannt. Demnach erhält die gebürtige Leipzigerin, heute in Bern lebende Musik- und Kulturjournalistin Theresa Beyer den zum dritten Mal vergebenen Förderpreis.

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Termin der Preisverleihung 2016 – Save the date

Der Reinhard-Schulz-Preis 2016 wird am 31. Juli im Rahmen der diesjährigen Darmstädter Ferienkurse verliehen.

Im Anschluss an die Preisverleihung um 10.30 Uhr in der Sporthalle am Böllenfalltor präsentiert das Arditti Quartet Morton Feldmans String Quartet No. 1.

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Ausgabe 2014

Laudatio auf Benedikt Leßmann, Preisträger der Jahres 2014 – Von Peter Hagmann (NZZ)

Peter Hagmann bei seiner Laudatio. Foto: Petra Basche

Peter Hagmann (NZZ), Jury-Vorsitzender des Reinhard-Schulz-Preises für zeitgenössische Musikpublizistik, hielt anläßlich der Verleihung 2014 an Benedikt Leßmann folgende Laudatio.

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Preisverleihung in Darmstadt 13. August 2014

Foto-Galerie: 

Preisverleihung des Schulz-Preises im Rahmen des Konzertes mit dem des Ensemble Nikel in der Centralstation Darmstadt. Nach der Begrüßung durch den Leiter des Internationalen MusikInstituts Darmstadt (Thomas Schäfer) hielt der Juryvorsitzende des Reinhard-Schulz-Preises für zeitgenössische Musikpublizistik die Laudation auf den Preisträger Benedikt Leßmann.  Fotos: Petra Basche / Interview: Martin Hufner

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Reinhard Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik 2014 geht an Benedikt Leßmann

Preisträger Benedikt Leßmann

Dr. Thomas Schäfer, Direktor des Internationalen Musikinstitut Darmstadt (IMD) und künstlerischer Leiter der Darmstädter Ferienkurse, gab heute die Jury-Entscheidung für den Reinhard Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik 2014 bekannt. Demnach erhält der Leipziger Musikwissenschaftler und Kritiker Benedikt Leßmann den zum zweiten Malvergebenen Förderpreis.

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Ausgabe 2012

Vom Ton zum Text - Radio-Feature zum Schulzpreis 2012

Preisträger und Autor im Gespräch. Foto: Petra Basche

Martin Hufner stellt in seinem Feature für BR-KLASSIK den Reinhard-Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik und seinen ersten Preisträger vor. Zu Wort kommen Lothar Knessl, Sven Hartberger, Robert Höldrich, Andreas Kolb, Wolf Loeckle, Reinhard Schulz und Patrick Hahn. Der Autor bedankt sich bei allen Interviewpartnern aufs Höflichste. Die Sendung wird bereitgestellt vom Bayerischen Rundfunk. Erstausstrahlung der Sendung war am 13. November 2012, 21:15 auf BR-KLASSIK (Redaktion: Helmut Rohm).

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Laudatio Wolf Loeckle

Wolf Loeckle bei seiner Laudatio. Foto: Petra Basche (HuPe-kollektiv)

Wenn einer weiß, dass er nichts falsch machen darf, flacht die Intensität der Interpretation unausweichlich ab. Geht ein Gutteil der Konzentration doch in den Perfektionswahn. Früher waren die Menschen in solchen Zusammenhängen durchaus milder... Der Druck, den die Marke perfekt und fehlerfrei auslöst, vorgegeben von der perfekten Studioproduktion - vor Augen und Ohren der Techniker - setzt Maßstäbe. Den Kontrast bietet das direkte Konzert in frontaler Begegnung mit dem Publikum. Und da wie dort werden Stress-Hornone produziert. Das Live-Konzert leidet darunter. Denn der Perfektionswahn des CD-Zeitalters überhört ja kei-nen noch so kleinen Fehler. Die heutige Ausprägung des Konzert-betriebs, so wie sie in ihrer Vermarktung und Aufbereitung mit Print-Produkten und Audio-Ansagen aus früheren Zeiten auf uns kam, erlebt sich aktuell im Wahn der allerorten ausufernden Trimedialität. Diese aktuelle Realität der Künstler-Beobachtung durch die Medien – fast schon aus der Schlüssellochperspektive - lässt Spontaneität und musikalische Intensität abflachen. Die Angst vor Fehlern schiebt sich vor die musikalische Kraft. Das lässt sich im Vergleich zwischen dem direkten Konzert und der technischen Reproduktion desselben durchaus konstatieren. Braucht es dafür den Musikkritiker?

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Reinhard-Schulz-Preis 2012 für zeitgenössische Musikpublizistik an den deutschen Publizisten und Dramaturgen Patrick Hahn verliehen

Patrick Hahn hat den Reinhard-Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik 2012 erhalten

Im Rahmen des musikprotokolls wurde am 06.Oktober 2012 erstmals der Reinhard-Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik an den deutschen Publizisten und Dramaturgen Patrick Hahn verliehen.

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Foto-Galerie Preisverleihung 2012

Foto-Galerie: 

Es folgen ein paar Eindrücke von der Preisveleihung.

Alle Fotos von Petra Basche und Martin Hufner (HuPe-kollektiv)

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Meret Forster im Gespräch mit Patrick Hahn

Patrick Hahn vor dem Auditorium in Graz. Foto: HuPe-Kollektiv

Im Anschluss an die Preisverleihung unterhielt sich Meret Forster vom Bayerischen Rundfunk mit Patrick Hahn über den Preis und den aktuellen Begriff der Musikpublizistik. Die Erstsendung erfolgte am 8.10.2012 auf BR-KLASSIK.

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Die Jury hat entschieden

Die Jury des Reinhard Schulz-Kritikerpreises tagte am 16. Juni 2012 und entschied sich für einen Preisträger. Der Preis wird am 6. Oktober um 21 Uhr im Anschluss eines Konzerts des Klangforum Wien beim musikprotokoll im steirischen herbst in Graz verliehen.

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